Anony­mus

Wenn Sie ver­trau­li­che Infos für mich haben

Manch­mal möch­te man/frau, dass wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen von Behör­den oder Insti­tu­tio­nen, von Fir­men oder auch Pri­vat­per­so­nen nicht län­ger unter Ver­schluss gehal­ten wer­den – weil es auch in die­sen Fäl­len wich­tig ist, dass die Öffent­lich­keit umfas­send infor­miert wird.

Manch­mal möch­te man/frau wich­ti­ge ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen nicht län­ger unter­drückt sehen – aber dabei nicht selbst in die Öffent­lich­keit gera­ten.

In sol­chen Fäl­len sind Sie bei mir rich­tig. Ich bin Jour­na­list, ich samm­le, bear­bei­te und ver­öf­fent­li­che inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen. Wenn Sie Infor­ma­tio­nen für mich haben, aber auf kei­nen Fall in Erschei­nung tre­ten wol­len, gibt es zwei Wege:

Sie ver­trau­en mir und mei­ner abso­lu­ten Ver­schwie­gen­heit und sind des­halb bereit, sich per­sön­lich mit mir in Ver­bin­dung zu set­zen. Dann schrei­ben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an: Wir wer­den uns schnell über das wei­te­re Vor­ge­hen ver­stän­di­gen. Wich­tig ist nur: Nut­zen Sie nicht Ihren Büro-Com­pu­ter oder Ihr Dienst­han­dy. Nut­zen Sie ein Pre­paid-Han­dy bzw. gehen Sie in ein Inter­net­ca­fe, in eine Biblio­thek oder in ein Hotel, wo sie einen frem­den Com­pu­ter benut­zen kön­nen.

Wenn Sie mir ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen bzw. Datei­en und Papie­re zukom­men las­sen wol­len, dabei in jedem Fall abso­lut anonym blei­ben wol­len, gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten

Die sim­pels­te Mög­lich­lich­keit: Sie schi­cken mir die Infor­ma­tio­nen bzw. Unter­la­gen per Post zu. Mei­ne Adres­se: Tho­mas Ruhmöl­ler, Haupt­str 3, 65719 Hof­heim am Tau­nus. Geben Sie kei­nen Absen­der an! Wer­fen Sie den Umschlag –  bit­te aus­rei­chend fran­kiert – in  irgend­ei­nem Post­amt in den Brief­kas­ten.

Die schnells­te Mög­lich­keit: Sie rufen mich von Ihrem pri­va­ten Han­dy aus an. Mei­ne Num­mer: 0173–313 414 4. Um anonym zu blei­ben, müs­sen Sie vor­her die Ruf­num­mer-Über­mitt­lung in den Ein­stel­lun­gen Ihres Tele­fons aus­ge­schal­tet haben.

Die sichers­te Mög­lich­keit: Sie nut­zen eine „Weg­werf-Email-Adres­se“. Die schi­cken Sie an mail(at)ruhmoeller.de. Weg­werf-Email-Adres­sen gibt es kos­ten­los bei ver­schie­de­nen Anbie­tern, funk­tio­nie­ren ganz ein­fach, kos­ten­los und in jedem Fall abso­lut anonym. Sie selbst müs­sen kei­ner­lei per­sön­li­chen Daten ange­ben.

Mein Favo­rit ist die Anon­box: Sie wird vom Cha­os Com­pu­ter Club ange­bo­ten, die Funk­ti­ons­wei­se des anony­men Mai­lens wird auf www.anonbox.net aus­führ­lich und leicht ver­ständ­lich beschrie­ben (auch auf deutsch, ein­fach das Flag­gen­sym­bol ankli­cken). Wich­tig: Email und Post­fach wer­den fünf Minu­ten nach dem Abho­len der Emails gelöscht. Alle Post­fä­cher wer­den um Mit­ter­nacht des dar­auf­fol­gen­den Tages kom­plett gelöscht, und damit sind alle Spu­ren unwi­der­ruf­lich besei­tigt.

Bit­te immer beach­ten:

Kon­tak­tie­ren Sie mich für ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen nicht – NIE­MALS! – von Ihrem Büro aus oder über Ihr Dienst­han­dy. Nut­zen Sie in sol­chen Fäl­len IMMER ein Pre­paid-Han­dy bzw. gehen Sie in ein Inter­net­ca­fe, in eine Biblio­thek oder in ein Hotel, wo sie einen frem­den Com­pu­ter benut­zen kön­nen.

Datei­en, die Sie mir zukom­men las­sen wol­len, soll­ten Sie nicht auf die Fest­plat­te eines Com­pu­ters, son­dern nur direkt von einem USB-Stick hoch­la­den. Und hin­ter­her nicht ver­ges­sen: alle Daten, und auch den Brow­ser­ver­lauf löschen.

Grund­sätz­lich gilt:

Sie kön­nen mir und mei­ner Ver­schwie­gen­heit in jedem Fall ver­trau­en – das ist mein per­sön­li­ches Ver­spre­chen! Dar­über­hin­aus gilt: Als Jour­na­list genies­se ich vor Gericht und gegen­über Behör­den ein Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht. Der Schutz jour­na­lis­ti­scher Quel­len – Infor­man­ten­schutz! – wird vom Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te als Grund­vor­aus­set­zung der Pres­se­frei­heit ein­ge­stuft. Im Klar­text: Nichts und nie­mand kann mich dazu brin­gen, mei­ne Quel­len preis­zu­ge­ben.